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BEITRÄGE

Der Beitrag an den Fonds setzt sich zusammen aus einem Beitrag pro Betrieb sowie einem Beitrag pro Person, die im Betrieb branchentypische Tätigkeiten ausübt. Da sich die Beitragspflicht auf den Betrieb bezieht, können die Zahlungen an den Fonds nicht vom Lohn der Mitarbeitenden abgezogen werden.
 
1. Betriebsbeitrag: CHF 120
Eine Trägerschaft (z.B. ein Verein) gilt als ein Betrieb, auch wenn sie über mehrere Betriebsteile (z.B. mehrere Kitas) verfügt. Folglich muss nur ein Betriebsbeitrag entrichtet werden.
 
2. Beitrag pro Person (= Vollzeitäquivalent): CHF 71
Teilzeitstellen werden in Vollzeitstellen umgerechnet.
 
Es gibt dazu zwei Spezialregelungen: 1. für den Betagtenbereich, 2. bezüglich den Kantonen Graubünden und Bern. Details dazu finden sich in der Rubrik "Spezialregelungen".
 
Für die Berechnung ist der Personalbestand per 31. Dezember des Vorjahres massgebend.
 

Selbstdeklaration durch Betriebe

Die Beiträge werden von den unterstellten Betrieben selber deklariert. Sie erhalten hierfür im ersten Quartal per Post ein Formular mit Informationen zur Deklaration der Arbeitsverhältnisse zugestellt. Um eine effiziente und ökologische Verwaltung des Fonds zu fördern, werden die Betriebe gebeten, ihre Angaben auf der Online-Plattform, welche auf dieser Seite aufgeschaltet wird, elektronisch einzugeben. Alle wichtigen Informationen dazu sind im Begleitbrief zum Deklarationsformular zu finden.
 

Beiträge an andere Fonds

Wer bereits in einen Berufsbildungsfonds eines Kantons bzw. einer anderen Branche einzahlt, ist trotzdem vollumfänglich dem Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich unterstellt.
 
> Kantonale Fonds:
Der Leistungskatalog des Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich wurde mit den Leistungskatalogen von allen kantonalen Berufsbildungsfonds abgestimmt. Damit ist der Grundsatz garantiert, wonach niemand für die gleiche Leistung zweimal bezahlen muss.
 
> Nationale Fonds:
Je nach Tätigkeitsprofil eines Betriebes kann es tatsächlich vorkommen, dass er in mehrere Berufsbildungsfonds Beiträge einbezahlt, weil verschiedene Betriebsteile unterschiedlichen Berufsbildungsfonds unterstellt sind. Diese Betriebe profitieren von der Förderung der Berufsbildung in mehreren Branchen. Von dieser Situation sind im Sozialbereich besonders die Werkstätten betroffen.FONDSSOCIAL hat mit den Berufsbildungsfonds Gärtner und Floristen (BBF-GF) sowie der Schreiner (BBF-S) eine Vereinbarung abgeschlossen, so dass die Betriebe im Sozialbereich von Beiträgen an diese zwei Berufsbildungsfonds befreit sind. In der Westschweiz müssen die Betriebe, die dem Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich unterstellt sind, ebenfalls keine Beiträge an Berufsbildungsfonds ‚Fédération suisse romande des entreprises de menuiserie, ébénisterie et charpenterie (FRM)‘ leisten.